Heute bleibt die Küche kalt …

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Wochenendeinkäufe erledigt.
Ausgehungert.
Frau denkt sich „Heute bleibt die Küche kalt“ und lenkt ihren Schritt zur Glutamatbude, die sich auf den Supermarktparkplatz befindet und ihres ersten Besuchs harrt.
„Einmal gebratene Nudeln mit Gemüse bitte“ bestellt sie nach einem Blick auf die Speisekarte zielsicher.
„Nummell?“
„Weiß ich nicht. Ich bestell keine Nummer, ich hätte gern gebratene Nudeln mit Gemüse bitte.“
Genervtes Augenrollen.
„Hill esse odel mitnemmeh?“
„Bitte zum mitnehmen.“… und sucht sich einen Sitzplatz mit Blick in das, was man Küche nennt.
Nach und nach greift der … Koch in diverse Behälter und wirft jeweils eine Handvoll diverser Gemüse mit Schwung in einen Wok. Da landet etwas aus dem Inhalt seiner Faust auf dem Boden. Er bückt sich, hebt auf, was aufzuheben ist und … wirft Weiterlesen

Kolleginnenschwatz

Ich so beim Schwätzchen mit Kollegin:

„Mir ist schlecht“ begann ich mit einem Grinsen den Plausch.
„Dann geh heim“ entgegnete die Kollegin fürsorglich wie aus der Pistole geschossen.
Ich entgegnete: „Nee, ich geh nur heim, wenns mir schlecht ist.“
„Na was denn nu: Dir ist doch schlecht und wenns Dir schlecht ist, dann geh heim. Muss sich doch keiner rumquälen“
„Ich quäl mich aber doch gar nicht, guck mich doch an – warum soll ich dann gehen?“
„Dann ist Dir auch nicht schlecht.“
„Doch, ist mir aber.“
„Wenns Dir schlecht ist und Du willst nicht heim, dann ist Dir auch nicht schlecht.“
Ich fuhr fort: „Pass auf. Ich erklär Dir das jetzt mal. Es gibt da nämlich Unterschiede. Es gibt schön schlecht und Weiterlesen

Unterwegs … :-)

Unterwegs mit dem Wohnmobil durch Amerika. Gerade alles zusammengepackt, vor uns die nächste Tagesetappe. Geeinigt, welche Musik uns heute begleiten soll – die 80iger müssen dran glauben. Stick rein und los geht’s. Schnurgerade Straßen. Stundenlang. Rechts und links: Nix. Meilenweit nix. „Wir sollten mal tanken“. Jo. Attacke. Und …. Bäääm…. schon taucht eine Tankstelle in Sichtweite auf. Sieht aus, wie seit Jahrzehnten nicht mehr modernisiert, ein Texaco-Schild schaukeltquietschend im Wind. Vollgetankt, dann rein da. Clint Eastwood hinter Weiterlesen

Zwei Löcher weniger …

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Dieses Gefühl, wenn Du morgens in eine der vor zwei, drei Monaten gekauften, frisch gewaschene Buxen steigst und denkst:
„Hm… sitzt aber verdammt locker…“
Dann turnst Du ein paar Stunden im Büro rum, erwischst Dich dabei, dass Du dauernd am Bund rumzuppelst, um das Ding oben zu halten, fährst in der Mittagspause heim und zerrst einen Gürtel aus dem Schrank.
Du fummelst den Gürtel in die Schlaufen des Beinkleids, willst das Ding schließen und da….. Holla….. zwei Löcher weniger.

Es gibt verdammt schlechtere Gefühle, die einem heimsuchen können, Folks.

I swear.

Stop it!

Ich krame ja schrecklich gern auf YouTube nach guter Musik. In letzter Zeit besonders intensiv, weil ich eine alte Festplatte voll mit mp3-Dateien gefunden hab und gucke, ob von dem Künstler auch/noch was auf YouTube zu finden ist. Herrlich …
Aber auf YouTube gibts nicht nur Musik und heute Abend bin ich mal wieder daran erinnert worden, indem ich auf dieses Video aufmerksam gemacht wurde.
Das Ding ist wirklich der Hammer und hat mir schon oft geholfen. Ich bin nämlich eine bekennende Aufetwasstundenlangtagelangwochenlangrumdenkerin. Das ist oft nicht schlecht, weil ich bei längerem gedanklichen Beleuchten von irgendeinem Problem oder Sachverhalt irgendwann – früher oder später – auf eine Lösung oder Erklärung oder eine Idee komme, die mich weiterbringt oder mich in die Lage versetzt, etwas anzupacken oder aber auch zu lassen.
Manchmal ist mein Rumdenken auf einer Sache aber alles andere als gut. Ich verstricke mich hie und da in Überlegungen, die mich echt keinen Meter weiterbringen oder eine Situation nicht ändern können, weil sie ist, wie sie ist und Basta. Ich hab zeitweise die Macke, eine eigentlich sinnlose Sache immer wieder über lange Phasen gedanklich von allen Seiten auszuleuchten, mich darin zu vertiefen in der Annahme, es wird besser, klarer und bringt mich zu einem Ziel, das es in Wirklichkeit gar nicht gibt oder gar nicht geben kann.
Das “Stop it”-Video hat mir da immer sehr geholfen. Ich sehe es und schlagartig wird mir klar “We don’t go there” und ich hör auf mit sinnlosen Gedankenkarussells. Das befreit und macht den Blick wieder klar auf das, was wichtig ist und was zu bedenken einen Sinn macht.
Schaut es euch an.
Ich versuche jedenfalls, meine Energie nicht mehr sinnlos zu verschleudern und das hilft mir dabei, meine gedankliche Energie auf Sachverhalte zu lenken, die sie auch verdienen.

9/11

Morgen jährt sich einer der schwärzesten Tage der Geschichte.
Wo wart ihr am 11.September 2001?
Was habt ihr erlebt an diesem Tag?
Ich kann mich an kaum einen Tag so deutlich erinnern, wie an den 11. September vor 14 Jahren, dem Tag der Angriffe auf das World Trade Center und das Pentagon, dem Tag, an dem Unvorstellbares greifbar wurde und der unendliches Leid nach Amerika brachte.
Es war kurz vor neun Uhr morgens, als die hektische Betriebsamkeit, die zu dieser Uhrzeit in dem Büro, in dem ich damals arbeitete, schlagartig aufhörte. Kein Telefon klingelte mehr. Nicht eines.
Wir alle hatten die ersten Agenturmeldungen auf dem Bildschirm, riefen sie uns zu, jeder hörte auf zu arbeiten und ging in einen Weiterlesen

Mo beim Friseur

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Pünktlich betrat ich den Laden.

„Isch bin glei soweit! Setzese sisch schonnemo“ ruft eine Stimme von hinten.
Ich tat wie befohlen und schon eilte eine Azubine herbei. „Darf ich Ihnen was zu lesen bringen?“ „Klar“, antwortete ich.
Seufz.
Lesezirkel – „Die Aktuelle“ und „Das goldene Blatt“.
Scheiße, jetzt isses soweit: Die grauen Haare überwiegen, nun gehöre ich wohl zur Weiterlesen