„Spätsommer“ für alle …

Weil mich einige gefragt haben, warum der andere „Spätsommer“-Blogbeitrag passwortgeschützt ist – was damit gemeint sei, hier „Spätsommer für alle“:

Der Grund für diesen Blog – ich habs ja im ersten Blogeintrag geschrieben – war ein Buch über Doris und die Geschichte ihres Gesundwerdens.

momo

Es zeichnet sich jedoch immer mehr ab, dass mein erstes Buch eine ganz andere Richtung nehmen wird. Ich schreibe schon daran – jeden Tag ein bisschen.

Es wird eine Erzählung, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Der Titel wird „Spätsommer“ sein.

In meinem Kopf kreist die Geschichte seit etwa drei Monaten. Ich ahne jetzt, wie sich Autoren fühlen müssen – wie sie denken, wenn sie eine ganz bestimmte Geschichte, die ihnen vorschwebt, zu Papier bringen wollen. Auch Autoren von Sachbüchern geht es gewiss so: Du denkst täglich auf Erlebnissen herum, die du erzählen willst, auf Sachverhalten, auf Erkenntnissen, auf Zusammenhängen, für die du recherchieren musst, auf der Entwicklung der Geschichte …

Und irgendwann ist es soweit und du fängst einfach an – dann, wenn dir klar ist, wie der Anfang dessen sein soll, über das du schreiben willst. Und dann sprudelt es nur so aus dir heraus, du tauchst ein und schreibst.

Teil der Geschichte, die ich erzählen will, wird eine Reise sein. Sie wird am Ende der Geschichte stehen. Eine Reise, die ich für mich selbst schon lange in Tagträumen plane und die ich ganz fest vor habe zu machen. Eigentlich ist diese mehrmonatige Reise ein Lebenstraum, den ich mir (voraussichtlich in zehn Jahren) erfüllen will und werde. Dieser Lebenstraum wird in die Erzählung einfließen – allerdings mit einem Verlauf, den es real nicht geben wird und das ist das Schöne am Erzählen: Du kannst aus einem Füllhorn von Möglichkeiten die aussuchen, die du in deine Geschichte einweben willst. Kleine, bunte Mosaiksteinchen, von denen niemand weiß, ob du das ein oder andere Mosaiksteinchen aus einer zerbrochenen Scheibe deines Hauses genommen, ob du es gefunden oder ob du es selbst angefertigt hast.

Ob ich die Geschichte jemals veröffentlichen werde, steht völlig in den Sternen. Ich schreibe sie in erster Linie für mich. Wenn ich sie für die „Außenwelt“ schreiben würde – fürchte ich – würde ich sie um irgendeiner Wirkung willen schreiben und das will ich auf keinen Fall.

Facebook … So sehr man auf Facebook schimpfen mag, es gibt dort Gruppen, denen beizutreten sich wirklich lohnt. Ich habe – Dank eines Tipps -„Germans in San Francisco“ und „Germans in New York“ entdeckt. Ich hoffe, dort wichtige Kontakte für meine Reise knüpfen und vor allem Tipps für den Anfang und das Ende meiner Reise bekommen zu können.

MonikaSig

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