Irgendwie fühl ich mich wohler so …

Facebook trau ich einfach nicht

Und den meisten seiner Nutzer auch nicht.

Ständig hatte ich das Gefühl, auf meinen Account und auf meine privaten Inhalte aufpassen zu müssen, ständig danach schauen zu müssen, was wo passiert. „Nichts Privates mehr“ schwor ich mir zwischendrin, aber – ihr wisst es ja – das Schreiben macht mir Spaß und auch zu erzählen, was mich beschäftigt. Irgendwie fühlte ich mich damit in Facebook nicht mehr wohl. Und ich fühlte mich vor allem nicht mehr mit bestimmten Themen dort wohl. Ich kann das gar nicht mal rational begründen. Alles ein Bauchgefühl.

Ich poste dort nur noch Sachthemen und schau mich auf den Seiten um, auf denen ich meine Informationen hole.

Hier kann ich in aller Gemütsruhe Beiträge planen, tagelang an ihnen schreiben, wenn ich will und sie veröffentlichen, wann ich will. Auf Facebook geht das nur auf Umwegen – über Hootsuite z.B. – wenig komfortabel, wie ich finde.

Ich werde nach und nach die schönsten, lustigsten und bedenkenswertesten alten Beiträge von Facebook hierher verschieben und sie chronologisch so einsetzen, wie sie auf Facebook veröffentlicht wurden. Wer mag, kann also auch immer mal durch die Kategorien wandern und nach neuen „alten“ Texten suchen.

Meine persönliche Welt findet jetzt nur noch hier statt.

Mein Haus

Hier – mit eigener Domain – fühlt es sich wie mein Haus an. Doris und ihre Geschichte haben ein Zimmer, das verschlossen ist. Nur sehr wenige Menschen haben einen Schlüssel. Das ist gut und bleibt so.

Die anderen Räume des Hauses sind mir. Ein Raum mit Bildern, ein Raum für Geistesblitze, ein Raum für gute Musik, Räume für Erdachtes und Erlebtes und ein kunterbuntes Zimmer. Eine Bibliothek richte ich noch ein.

Jeder, der an meinem Haus vorbeikommt, wird sehen, dass die Eingangstür unverschlossen ist und ich hab nichts dagegen, wenn jemand das Haus betritt.

Ich entscheide, welche persönlichen Bilder ich zeichne und hier aufhänge. Ich entscheide, welche Deko ich wo platziere und jeder kann sich aussuchen, wo er sich am wohlsten fühlt. Einen großen Tisch für Besucher und gute Gespräche gibts auch – die Kommentarfunktion.

Ich hab mich schon ganz gut eingelebt.

2 Gedanken zu “Irgendwie fühl ich mich wohler so …

  1. Liebe Monika, lass mich dir gratulieren für diese Entscheidung! Dass du deine Seite als offenes Haus siehst finde ich wunderbar und bezeichnend für einen offenen und herzenswarmen Menschen!

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    • Liebe Andrea,
      Ich bin noch dabei, das verputzte Haus anzustreichen, damit es schöner wird.
      Ich hab aber, wie du siehst, schon ein paar Bilder aufgehängt und die ersten selbstgebauten Möbel reingestellt.
      Es wird, es wird ….
      🙂

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