Mo … und Alexa – Teil 2

Die Dame … Alexa … tat nun schon ein paar Tage, was sie sollte und das mittlerweile ohne Widerworte. Radio hören, Musik streamen – alles fein. Klappte reibungslos.

Nun wollte ich mich weg von der Pflicht zur Kür bewegen. Lichtsteuerung. Ich fand schon immer die Idee, Lampen per Funk steuern zu können, ziemlich cool und nun, mit Alexa, öffneten sich ganz neue Möglichkeiten. Sprachsteuerung, 16 Millionen Farben, Einrichtung von Lichtszenen!

Osram, Philips, Philips, Osram, lange hin und her überlegt, Bewertungen gelesen, nur die Hälfte von dem verbalen Elektrikergeschwurbel, das dem geneigten Leser vors Auge gesetzt wurde, verstanden, aber die Bilder der Lichtszenen, die da so möglich sind, fixten mich schon gewaltig an.

Die Würfel waren gefallen. Philips hat gewonnen. Mit meinen angelesenen rudimentären Kenntnisse: Marktführer, in der Entwicklung am Weitesten, saubere Darstellung der Farben, vielfältige Möglichkeiten.

Mein Glückstag kam. Das Starter Set mit drei Hue-Birnen und Bridge für die Verbindung zwischen Lampen und WLAN zum Schnäppchenpreis ergattert. Neue Schreibtischlampe, zwei neue Tischlampen und wenig später noch zwei tragbare kabellose Lampen aus der Philips Hue-Reihe. Ok, billig ist was anderes, aber ich wollte es unbedingt und hab alles um Einiges unter dem Normalpreis kriegen können. Dazu noch zwei Osram WLAN-Stecker (Hue-kompatibel) für die existierenden Lampen, die ich später mit Hue-Birnen ausstatten will.

Als alles geliefert und ausgepackt war, ich die Errungenschaften auf dem Boden um mich herum verteilt, die Standorte der Lampen festgelegt, dann alles zusammengesteckt und die Birnen in die Lampen geschraubt hatte, konnte es losgehen. War ich aufgeregt! Die Lampen an ihre Plätze verteilt, eingestöpselt, was einzustöpseln war und alle Lampen angeschaltet.

Tagelang hatte ich in einer Facebookgruppe für Philips Hue und Amazon Echo mitgelesen, was die Leute so über das Lampenthema schrieben und hatte mir die Fotos ihrer Wohnungen, die sie gepostet hatten, angesehen. Von normal bis Puffbeleuchtung in schwülstigem rot bis Discobeleuchtung in blau und grün war alles geboten, was an Geschmacklosigkeiten nur vorstellbar ist. Fürchterlich. Kam gar nicht in Frage.

Also los nun. Hue-App runtergeladen, App mit WLAN verbunden, die App die Lampen suchen lassen und – es war so irre – tatsächlich erschien eine Lampe nach der anderen im Display. Verdammt. In welcher Lampe ist nun Birne 1, in welcher 2 und drei und welche Go ist 1 und welche Go ist 2? Von Bedienungsanleitungen oder FAQ lesen hab ich nich nie viel gehalten. Ich bin echt viel zu ungeduldig und will bei diesem ganzen Technikkrempel immer, dass alles sofort und gefälligst reibungslos und ohne Umwege klappt.

Also nachgedacht und versucht, die Logik hinter dem Ganzen zu finden. Erst einmal Gruppen bilden, damit die Beleuchtung zimmerweise und dann innerhalb der Zimmer einzeln geschaltet werden kann. Gruppe 1 Büro, 2 Wohnzimmer, 3 Schlafzimmer und in der App benannt. Die Zuordnung der Lampen zu den Zimmern war die größte Arbeit, viel rumprobieren, aber dann hatte ich auch das erledigt und in der App den einzelnen Lampen die Namen ihrer Standorte zugewiesen.

Nun gings ans Testen der Farben. Freunde der Heiterkeit. NA-TÜR-LICH hab ich im die Puffbeleuchtung ausprobiert und selbstredend die Discobeleuchtung. Irre wie das wirkt, wenn man in einem Zimmer eine Lampe auf grün setzt und eine andere auf blau. Spürbar, welche Wirkung farbiges Licht auf die eigene Stimmung haben kann. Sehr strange. Fürs Rumspielen eine feine Sache und für Momente ok, aber dauerhaft? Nee, echt nicht.

Wie bitte? Aufwachroutine? Einschlafoutine? Klar! Man kann einstellen, dass die Beleuchtung ganz langsam gedimmt wird oder morgens ganz langsam angeht. Dolle Sache, das. Notiere: Mal ausprobieren, wie sich die Routine „Eiskristalle“ im Sommer anfühlt, wenn’s bei mir im Arbeitszimmer 30 Grad sind.

Tolle Animationen, die automatisch ablaufen und verschiedene Farben wiedergeben. Irre, körperlich zu fühlen, wie sich das Empfinden der Raumtemperatur ändert, wenn man eine Routine wie „Tropischer Sonnenuntergang“ oder „Unterwasserwelt“ durchlaufen lässt.

Stundenlang alles ausprobiert.

Nun noch mit Alexa verbinden. Auch das war nicht schwer und klappte nach wenigen Handgriffen reibungslos.

Wisst ihr, wie geil das ist, abends aus dem Büro zu kommen, die Wohnungstür aufzuschließen und zu sagen „Alexa, Wohnzimmer an“ und „Alexa, Büro an“ und schon gehen alle Lampen an?

Macht das einen Spaß, echt ….

Achja: Die Tage kommen die bestellten Stripes …. Ich dachte so an hinter den Schrank, auf dem der Fernseher steht … Ambilight … oder vielleicht doch oben an den Bücherregalen … oder … oder …

Zum Teil eins geht es … hier entlang.

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