Wie schön …

Es gibt nur wenige Freundschaftsanfragen auf Facebook, die ich mit ungläubiger, sehr großer Freude angenommen habe. Eigentlich waren es mit der heutigen insgesamt zwei.

In beiden Fällen Menschen, die ich lange nicht gesehen habe, zu denen ich lange keinen Kontakt hatte, die aber für mich wichtige Mosaiksteine in meinem bisherigen Leben waren. Bei der heutigen Freundschaftsanfrage erinnerte ich mich sofort an eine ganz besondere Begegnung.

Ich habe gut 20 Jahre einen kleinen Job neben meinem normalen 9to5-Job gehabt. In einem Telefondienst, in dem telefonisch Fragen beantwortet oder Beschwerden entgegengenommen wurden.

Vor ca. 10 Jahren. Sonntag mittag. Es war nicht viel los. Meist haben wir solche Phasen für gute Gespräche über wirklich alle Themen, die die Kollegen und mich bewegten, genutzt. Ich habe von einigen Gesprächen wirklich sehr  Weiterlesen

Irgendwie fühl ich mich wohler so …

Facebook trau ich einfach nicht

Und den meisten seiner Nutzer auch nicht.

Ständig hatte ich das Gefühl, auf meinen Account und auf meine privaten Inhalte aufpassen zu müssen, ständig danach schauen zu müssen, was wo passiert. „Nichts Privates mehr“ schwor ich mir zwischendrin, aber – ihr wisst es ja – das Schreiben macht mir Spaß und auch zu erzählen, was mich beschäftigt. Irgendwie fühlte ich mich damit in Facebook nicht mehr wohl. Und ich fühlte mich vor allem nicht mehr mit bestimmten Themen dort wohl. Ich kann das gar nicht mal rational begründen. Alles ein Bauchgefühl.

Ich poste dort nur noch Sachthemen und schau mich auf den Seiten um, auf denen ich meine Informationen hole.

Hier kann ich in aller Gemütsruhe Beiträge planen, tagelang an ihnen schreiben, wenn ich will und sie veröffentlichen, wann ich will. Auf Facebook geht das nur auf Umwegen – über Hootsuite z.B. – wenig komfortabel, wie ich finde.

Ich werde nach und nach die schönsten, lustigsten und bedenkenswertesten alten Beiträge von Facebook hierher verschieben und sie chronologisch so einsetzen, wie sie auf Facebook veröffentlicht wurden. Wer mag, kann also auch immer mal durch die Kategorien wandern und nach neuen „alten“ Texten suchen.

Meine persönliche Welt findet jetzt nur noch hier statt.

Mein Haus

Hier – mit eigener Domain – fühlt es sich wie mein Haus an. Doris und ihre Geschichte haben ein Zimmer, das verschlossen ist. Nur sehr wenige Menschen haben einen Schlüssel. Das ist gut und Weiterlesen

Was – zum Teufel – meint die da eigentlich?

Verschoben von Facebook:

Ab und zu fragen sich sicher einige meiner Facebook-Freunde: “Äh … was meint die da eigentlich, was ist das? Ist ihr Zug jetzt auf der Esoterik-Schiene und hat sich irgendwie gewaltig verfahren?”
Mitnichten. Zur Erklärung:
Vor etwas mehr als einem Jahr hab ich angefangen, mich intensiver mit den Themen Hochbegabung, Hochsensibilität, Introversion, Seelenpartnerschaft und Persönlichkeitsentwicklung – kurz allem, was einen Menschen ausmachen kann und ausmacht – zu beschäftigen. Mich hat das alles immer schon interessiert, aber eher am Rande, beiläufig. Man hat halt hie und da mal was gelesen und fertig.
Bis ich im Juni letzten Jahres anfing, tiefer in die Materie einzutauchen. Ich überflog nicht nur da und dort mal einen Artikel, ich fing an Bücher zu lesen, mich im Internet zu informieren, mich mit (betroffenen) Menschen darüber auszutauschen, mit Coaches zu sprechen, die sich beruflich damit befassen und habe erfahren, wie viele Schwierigkeiten manche Menschen mit den genannten Begabungen/Eigenschaften in ihrem täglichen Leben mitunter haben. Viele sind auf der Suche. Auf der Suche nach Erkenntnissen, auf der Suche nach Verständnis, auf der Suche nach Lösungen, auf der Suche nach einer erfüllenden Partnerschaft.
Oft ist die Erkenntnis, hochbegabt und/oder hochsensibel zu sein, wie ein Befreiungsschlag. Endlich hat man eine Erklärung, warum man ständig aneckt, endlich hat man eine Erklärung, warum man für merkwürdig gehalten wird, endlich VERSTEHT MAN SICH SELBST.

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Beruhigt euch … :-)

59

Mir gehts gut 🙂 … Ich nehm mir nur mal eine Auszeit vom virtuellen Leben und kehre Facebook für eine Weile den Rücken.

Die Musike spielt tatsächlich woanders und bevor ich den Kontakt dorthin verliere und vernachlässige, was nicht vernachlässigt werden darf, konzentriere ich mich für eine Weile mal wieder auf das reale Leben und meine Ziele und Träume, die ich verwirklichen kann.

Heute Abend schreib ich hier einen längeren Beitrag über Doris und den Brustkrebs-Monat bei Frau TV.

Auf der Frau TV-Facebookseite gibt es ein paar sehr interessante Postings dazu und zu einem hab ich zwei längere Kommentare geschrieben, die mich immer noch beschäftigen. Dazu gibts noch eine Menge zu sagen.

MonikaSig

 

Leichtes Gepäck

Als ich noch jünger war, wollte ich immer Dies und Das haben, um meine Wohnung besonders stylish einzurichten. Ich sammelte unendlich viel Krempel zusammen von dem ich glaube, dass ich tot umfalle, wenn ich ihn nicht habe, der dann entweder in diversen Schränken, Schubladen oder aber auch im Keller landete (man muss ja schließlich auch immer was zum umdekorieren haben, gell 🙂 …)

Im Lauf der Jahre – spätestens von Umzug zu Umzug – wurde das alles weniger. Ich empfand viele Sachen zunehmend als überflüssigen Ballast der Stauraum kostet, den ich nicht länger mit mir rumschleppen wollte und fing an, mich von vielem zu trennen. Mir wurde vor allem klar, dass nicht eine besonders hippe, schicke, angesagte Deko ein Wohlfühlgefühl in meinen vier Wänden auslöst, sondern die Menschen, die sich zwischen den eigenen vier Wänden aufhalten.

Eine meiner Schubladen ist geradezu meine Schatzkiste. Ihr Inhalt hat jede zurückliegende Wegwerfattacke, hat jeden Umzug überstanden und Weiterlesen

Am Anfang steht das Wort

Dandelion silhouette

Dezember 2016

Ich schreibe hier mehr und mehr über das, was mich ganz persönlich betrifft, über das, was ich erlebe, was ich sehe und das, was mir einfällt.

Der Blog ändert und entwickelt sich …

28.08.16

Die erste Intention dieses Blogs war es, ein Tagebuch über eine Reise einzurichten. Es dreht sich bei dieser Reise um den Kampf einer lieben Freundin gegen eine Krebs-Erkrankung und darüber zu schreiben.

Am vergangenen Wochenende haben die Person, um die es sich dreht und beschlossen, die Blogbeiträge, in denen es sich ganz persönlich um die Person dreht, mit einem Passwort zu schützen, damit sichergestellt ist, dass nur die Personen, es lesen können, von denen wir wollen, dass sie es lesen. Das erlaubt vor allem große Offenheit in den Texten, Namen werden ausgeschrieben und es werden viel persönlichere Anmerkungen in den Beiträgen zu finden sein. Ebenfalls wird es mehr persönliche Fotos geben.

Der Blog hätte sonst mit diesen Beiträgen nicht mehr weitergeführt werden können.

15.  Juli 2016, 23:00 Uhr

Das ist er also. Mein Blog. Mein Tagebuch.

Nicht mein erster. Ich habe einige Jahre schon einen Blog geführt. Nicht unter meinem Namen. Über was ich dort schrieb? Nun, über Vieles, am wenigsten aber über mich. Nur sehr wenig über das, was mich ausmachte und ausmacht und schon gar nicht über das, was mich im Innersten beschäftigt und bewegt.

Ich muss Monika Ladewig nicht verstecken. Ich bin viel selbstsicherer und selbstbewusster geworden und weiß, dass ich etwas zu sagen habe.

Warum ich nun diesen Blog eingerichtet habe?

Ich stehe mit meinen 57 Jahren am Beginn einer kleinen, nein – einer großen Reise. Einer Reise, die mir viel bedeutet und aus der etwas werden kann, das ich immer wollte Ein Buch zu schreiben.

Schreiben wollte ich schon immer. Ich wusste nur nicht über was. Und dann die Fragen: Über was möchte ich in diesem Buch sprechen, welchen Leser will ich ansprechen?

Die Reise, auf die ich mich begeben habe und die im April und Mail 2016 begonnen hat, wird ein Schwerpunkt dieses Blogs und wird Thema des Buchs, wenn es denn eins wird – mal sehen.

 

MonikaSig